Die Vorteile von Gesuchen gegenüber Anzeigen
Dürftigere Angebote finden Kunden durch Anzeigen. Für gute Angebote setzen Sie lieber auf ein Gesuch, gute Angebote müssen nicht veröffentlicht werden.
Was sind die Vorteile vom Aufgeben eines Gesuches gegenüber dem Beantworten von entsprechenden Anzeigen ?
Ein Gesuch ermöglicht eine Bewerbung auf ein Angebot, welches der Anbieter gar nicht veröffentlicht hat. Das Angebot, welches auf diese Weise erreicht wird ist viel größer und meist besser, als das Angebot, welches durch Anzeigen öffentlich zugänglich ist.
Die besseren Angebote werden oftmals gar nicht ausgeschrieben, sondern es wird zuerst auf anderen Wegen nach geeigneten Kandidat*innen oder Interessent*innen gesucht.
Zum Beispiel über Gesuche !
Den Stellen- oder Wohnungsanbietenden wird es durch die veröffentlichten Gesuche wesentlich erleichtert, einen Interessenten für die Wohnung oder Stelle zu finden und es wird ihnen die Arbeit abgenommen, das Angebot zu veröffentlichen.
Eine Anzeige aufzugeben ist eine große Hürde
Die Ausschreibung einer Anzeige bedeutet unter Umständen, dass sich viele Bewerber melden und es kann einen regelrechten Ansturm an Interessenten bedeuten. Möglicherweise werden viele enttäuscht, denn es kann nur ein*e BewerberIn das Angebot in Anspruch nehmen und mehreren Interessent*Innen muss eine Absage erteilt werden.
Das ist unangenehm, wer tut sich das schon an !
Eine Anzeige aufzugeben ist deshalb eine große Hürde und man ist versucht, dies zu umgehen.
Fazit:
- Gute Angebote werden oft nicht veröffentlicht.
- In Anzeigen finden Sie nur Angebote mit Vermittlungshemmnissen.
Denken Sie also nicht nur an das Beantworten von Anzeigen, sondern ergreifen Sie Eigeninitiative und ziehen Sie für Ihre Vorhaben auch das Aufgeben von Gesuchen in Erwägung.
Bei vielen Angeboten hat es keine Eile
Weitere Hürden für den Anbieter:
Die Vergabe von einer Stelle oder einer Wohnung - und noch persönlicher, die Vergabe eines Zimmers zur Untermiete, gehen mit erheblichen Veränderungen und vielleicht Einschränkungen einher. Zugeständnisse müssen gemacht werden und Ärger ist vorprogrammiert.
Daraus ergibt sich, dass ein*e AnbieterIn es sich eher 3x überlegt, ob er/sie sein/ihr Zimmer an eine*n StudentenIn vergibt, oder es lieber lässt. Das Zimmer muss vielleicht nicht vergeben werden. Schon gar nicht wird es voreilig vergeben, stattdessen wird längerfristig nach passenden MieterInnen suchen. Eine Anzeige aufzugeben ist bei vielen Vergaben die allerallerletzte Möglichkeit, die in Betracht gezogen wird. Monatelanges Durchstöbern von Gesuchen hingegen birgt keinerlei Gefahren. Machen Sie es also den Zögernden einfacher, ihr Zimmer zur Untermiete herzugeben und versuchen Sie es über ein Gesuch.
Anders verhält es sich bei vollständigem Besitzerwechsel
Die oben genannten Probleme entstehen beim Vermieten.
Bei vollständigem Besitzerwechsel spielt es weniger eine Rolle, wem ich eine Ware überlasse.
Sollte man meinen...
Vielleicht ist es aber auch dann nicht ganz egal, wem ich die Ware überlasse.
Jemand der eine Sache wertschätzt, wird das vermutlich auch bei der Bezahlung zum Ausdruck bringen.
Es hat also möglicherweise einen Einfluss auf den Preis.